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Schattenreich

Ein uralter Schatten ist zurück...
Eine Angst wieder aufgekeimt...
Ein Schmerz verursacht durch tausend Wunden...
Doch kein Blut fliest mehr aus ihnen...
Kein Leben entweicht durch sie...
Nur ein Schatten..

Verbannt hinter die Narben...
Oder doch nur versteckt...
Fliest er nun wieder hinaus...
Umgibt mich wieder...
Hält mich erneut in seinem Bann...

Er kennt mich...
Weiß um mein Leid...
Kennt den Schmerz...
Er hofte immer darauf...
Ein dunkler Hauch verborgen in der Seele...

Schatten schneiden sich frei..
Durch einen Körper aus Leid...
Aus einem Gefägniss ohne halt...
Zurück ans Licht...
Zurück in die Dunkelheit...

Zerreisen die Seele...
Zerreisen das Herz...
Zerreisen die Gedanken...
Und am Ende den Körper auf ihrem Weg hinaus...

Wenn das Fleisch verbrannt
Die Haut zerschnitten
Die Knochen gebrochen
Und doch kein Schmerz dadurch ensteht...
Was dann kann die Schatten noch halten...
Auf ihrem Weg hinaus...

So beginnt die Wandlung...
Schneller und schneller...
Zu einem Schatten...
Zu einem Schmerzbereiter...
Zu einem Schmerzgepeinigten...

Am Ende warten nur die Schatten in ihrem Reich...
Empfangen einen voller genuss
Und wollen den Schmerz...
Auf ihren Lippen ein Klangloser Fers..

Willkommen gebrochene Seele..
Willkommen in unserem Reich...
Dein Schmerz dein Leid uns gegeben..
Nun reich weiter was dich verzehrt
Willkommen in unserer Mitte
Willkommen als Schatten in unserem Reich...
30.8.09 19:19


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Tränen der Zeit

Ein Blick zurück, eine Hoffnung zuvor...
Stunden... Tage... Jahre... und doch nur Sekunden...
Getränkt in Tränen verschwimmt die Sicht.

Wie unbedeutend die Zeit auf einmal erscheint...
Ein Jahr so kurz... ein paar Tage wie die Ewigkeit...
Welche bedeutung haben Wochen der Liebe im Angesicht von Tagen des Schmerzes...
Der Versuch sich zurück zu retten in die Erinnerungen...
Und doch nur merkend das nur mehr und mehr der Salzperlen von der Kleidung aufgesaugt werden.

Wieder zurückgerissen vom Schmerz...
Ein brennen schlimmer als jedes Feuer..
Ein Riss so schmerzhaft das nicht einmal der Schlaf ihn lindert...
Tränen die sich mit der Zeit verbinden..

Zeit die still steht... Und doch bewegt sich der Schmerz weiter...
Brennend, zerreisend, mitleidslos und verzerend...
Man versucht zu vergessen... Tränen... zu verdrängen... Tränen
zu ergeben... Tränen...

Nichts schreit mehr in einem... nichts hält die Seele mehr fest...
Am Ende der Zeit bleibt nichts auser einem Meer aus Tränen und Blut...
Erloschen ohne Kraft und Leben zu Boden gesunken... und verschluckt...
Ein Blick in die Vergangenheit und nichts auser Tränen bleibt..
Ein letzter Blick durch Tränen und Zeit..
30.8.09 19:21


Schmerz der Sehnsucht

Bevor ich dich kannte war ich allein

Fühlte nichts mehr

Sah nur noch Dunkelheit

Bevor du mein Herz berührt hast,

stürzte ich in die Tiefe

Wollte nur noch vergehen

 

Doch nun wirkt alles so fad und leer

Wieder ohne dich zu sein

Ich begreife nicht wieso…

 

Ich Fühle nun den Schmerz

Die Sehnsucht nach dir

Ich vermisse deine Berührungen…

Deine Worte, deine Stimme…

Ich wollt dich nie verlieren….

Doch nun vergeht selbst dein Geruch…

 

Es schmerzt so sehr dich zu sehen

Und doch so weit von dir entfernt

Neben dir zu stehen

Und dich nicht einmal an zu sehen

 

Ich vermisse alles von dir…

Ich vermisse dich….

Doch weis ich nicht was ich mehr tun kann…

Außer sich der Sehnsucht zu ergeben…

30.8.09 19:23


Die Bestie

Ich sehe den Abgrund zu meinen Füßen…

Weit geöffnet wie das Maul einer Bestie….

Sie ruft nach mir...

Eine Bitte…

Ein Flehen…

Ein Befehl…

Ein Locken…

Die Bestie ruft mich zu sich… in die Tiefe… in die Dunkelheit…

Sie bietet mir Ruhe…

Sie bietet mir Wärme…

Sie bietet mir Erleichterung… vielleicht Erlösung von den Schmerzen

Und doch weis ich… Sie will mich nur entreißen…

Will mich verschlingen…

Will mich in sich begraben und nie wieder heraus geben…

Und doch… kann ich mich dem Ruf immer weniger erwehren…

Nur noch dünne Fäden umspannen mich…

Nur noch wenig hält mich von dem Abgrund fern...

Der droht mich hinab zu ziehen…

Die Bestie ruft nach mir…

Ich kann sie hören…

Wie sie meinen Namen in den Wind hinaus flüstert…

Den Wind der die eisige Botschaft zu mir trägt…

Ich sehe ihre finsteren Augen…

Ich kann sie spüren… wie sie nach mir greift…

Ihre kalten Klauen versuchen mich zu packen…

Ich kann bereits ihren eisigen Atem fühlen…

Ich kann ihre umschließende Dunkelheit sehen…

Und doch… fürchte ich mich nicht vor ihr…

Und doch… hält mich kaum noch etwas vor ihr verborgen…

Sie schleicht um mich… Sie wartet…

Die Bestie ruft nach mir… ich kann sie hören... Sie ruft nach mir..
30.8.09 19:23


Kälte des Windes

Ich stehe draußen in der Dunkelheit der Nacht.

Mein Atem geht langsam und gleichmäßig und läst immer mehr kalte Luft in meinen Mund, zieht sie in meine Lungen ohne halt.

Die Kälte durchdringt langsam meine Glieder,

tiefer in meinen Kopf und langsam in meine Brust.

Mein Blick schweift umher,

fixiert jeden Punkt und bleibt doch an nichts haften.

 

Ich spüre wie die Kälte sich langsam weiter ihren weg in meinen Körper bahnt,

wie sie weiter jede Wärme aus meinem Körper zieht.

Meine Augen schließen sich langsam,

mein Atem wird ruhiger, langsamer ohne dass ich es merke.

Und langsam schleicht sich der Schmerz ein.

Ein leichtes, fast schon sanftes stechen.

 

Die Augen öffnen sich wieder und sehen in die Dunkelheit hinein.

Kein Weg ist da, kein Licht erhellt die Orte.

Nichts.

Doch ich beginne mich zu bewegen.

Laufe ohne Ziel im Dunkel umher und sehne mich langsam nach dem Licht und der Wärme.

Doch es kommt kein Licht, keine Wärme.

Es ist nur die kalte Luft und die Nacht da.

 

Ein schwacher Wind zieht auf, streichelt zärtlich meine Wangen, gleitet durch meine Finger und umweht sanft mein Haar.

Ich genieße die zarte Berührung des Windes und spüre nicht wie er den Schmerz in mir nur noch mehr antreibt.

Wie sich der Schmerz bereits in meiner Brust festgesetzt hat.

Wie er mich verlangsamt.

 

Nun stehe ich wieder. Habe jeden Gedanken verloren.

Mein Kopf lehnt nach hinten, die Augen sehen nun die Schwärze des Himmels.

Dabei spüre ich kaum noch meine Arme und Beine, beginne bereits mich an die Kälte anzupassen ohne es zu merken.

Der schmerz läst nach, der Wind weht weiter sanft um mich umher, gibt mir zuflucht und weht meine Gedanken fort.

Mein eigener Geist wird langsam selbst zu jenem Wind der umherweht.

Sanft umweht und zärtlich über die Haut streichelt.

 

Der Wind der mich hält in der kalten Dunkelheit und doch nicht alles an Schmerz nehmen kann.

In jenen verwandle ich mich durch seine Berührung.

Doch kein Wind kann mir meinen Schmerz nehmen.

Den ich stehe allein in der Kälte, ohne ein Ziel, ohne einen Weg, ohne ein Licht.

30.8.09 19:24


Maskenspiel

Eine Maske verdeckt mein Gesicht,

Läst mich verstecken jenen Schmerz,

Der in meiner Seele brennt seid so langer Zeit.

 

Ein Gesicht von Schmerz durchzogen,

Ein Gesicht von Trauer gezeichnet,

Es versteckt sich hinter jener Maske,

Schillernd in ihren Farben,

Unendlich in ihrer Art und doch,

Nur eines verdeckt sie.

 

Augen voller Hass, Augen voll Wut,

Lippen verzogen vor Qual,

Tränen der Trauer, Tränen der Einsamkeit.

Ein Schmerz der tief im inneren sitzt,

Ein Leben voll von Einsamkeit.

 

Schon vor langer Zeit kam sie,

Bot mir ihren Schutz,

Bot mir ihr Heil.

Doch verschwieg sie den Preis.

Ein Preis der mich nun verzehrt,

Und nur eines zurück läst.

 

Ein Gesicht von Schmerz durchzogen,

Ein Gesicht von Trauer gezeichnet,

Es versteckt sich hinter jener Maske,

Schillernd in ihren Farben,

Unendlich in ihrer Art und doch,

Nur eines verdeckt sie.

 

Sie verdeckt meinen Schmerz,

Versteckt meine Trauer,

Erstickt jede Sehnsucht,

Und jeder Traum verblasst langsam unter ihr,

Das Licht verschlossen vor den Augen,

Zurückgelassen in Einsamkeit.

 

Eine Maske verdeckt mein Gesicht,

Läst mich verdecken jenen Schmerz,

Der in meiner Seele seid so langer Zeit brennt.

30.8.09 19:25







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